Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Migration in die Öresundregion

Zwischen der Eröffnung der Öresundbrücke im Jahr 2000 und dem Jahr 2008 ist die Bevölkerungszahl der Öresundregion um ungefähr 180.000 angestiegen, verteilt auf 90.000 auf jeder Seite. Die Gesamtzunahme geht auf einen Geburtenüberschuss von 40.000 gegenüber den Sterbefällen zurück, vor allem im dänischen Teil der Region. Der restliche Anstieg hängt mit einem Überschuss durch Zuzüge zusammen. So wurde eine Nettoeinwanderung von insgesamt 100.000 Personen aus anderen Ländern als Dänemark und Schweden registriert, während der Nettozuzug von 40.000 Personen in die Öresundregion aus den übrigen Landesteilen der beiden Länder stammt, hier besonders in Schweden.

Umfang und Richtung der Bevölkerungsbewegungen werden hauptsächlich durch den Arbeitsmarkt (Löhne/Gehälter, Qualifikationen und Mobilität), den Wohnungsmarkt (Preisbildung und Lage), Kulturunterschiede, Einwanderungspolitik u. a. bestimmt.

Das jährliche Wachstum der Bevölkerungszahl in der Öresundregion war mit ca. 15.000 Personen pro Jahr ab Ende der neunziger Jahre bis 2005 recht konstant, während es 2008 auf 34.000 anstieg. Während der Bevölkerungszuwachs früher auf Zuzüge aus dem übrigen Dänemark und Schweden zurückging, ist der wichtigste Faktor inzwischen eine auf beiden Seiten des Öresunds zu verzeichnende, stark angestiegene Einwanderung von Ausländern. Die Zuzüge aus dem übrigen Dänemark haben sich abgeschwächt und auch diejenigen aus dem übringen Schweden sind rückläufig. Der Geburtenüberschuss nimmt vor allem auf der schwedischen Seite des Öresunds zu.

Umzugs- und Geburtenüberschuss in der Öresundregion, 1998 - 2008
Umzugs- und Geburtenüberschuss in der Öresundregion, 1998 - 2008
Quelle: Danmarks Statistik, SCB und Ørestat
Download image|Zoom

 

Artikelaktionen